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WARUM MAN BEI DER STROMERZEUGUNG AUF ALTERNATIVE ENERGIEQUELLEN ACHTEN SOLLTE

EINWEIHUNG DER ANLAGE – DURCHSCHNEIDEN DES BANDS

“Für einen Primärsektor wie die Landwirtschaft stellt die Energie aus erneuerbaren Quellen seine natürliche Weiterentwicklung dar: Die Landwirtschaft hat seit jeher Energie erzeugt, da Nahrung die Energiequelle für alle Lebewesen ist. Die Wende im Bereich der Agroenergie (Bioenergie) ermöglicht eine flächendeckende Versorgung des  Energiebedarfs unserer Gemeinschaften hinsichtlich Elektrizität und Wärme, wobei die „Green Economy“ von den Regierungen gefördert wird, damit sie jene Ausmaße erreicht, die einen Wettbewerb mit den traditionellen, langsam zur Neige gehenden Energiequellen erlauben.
Es besteht immer noch eine gewisse Zurückhaltung, wenn auf sachliche und unparteiische Weise über die Businessmöglichkeiten gesprochen werden soll, die sich durch die Investition in  erneuerbare Energien ergeben und ein zusätzliches und jenem aus der Landwirtschaft gleichwertiges Einkommen bieten. Fast scheint es, als ob man lieber über die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte hinwegsehen möchte, die hingegen ganz sicherlich wichtig sind: Der daraus entstehende Profit führt nämlich zu Vorteilen, die sich nicht nur auf eine einzige Kategorie, sondern auf die gesamten Zulieferbetriebe (Verringerung der sozialen Ungleichheit) auswirken und durch die grüne Unternehmenspolitik der gesamten Umwelt zugute kommt. In unserem Marktwirtschaftssystem werden die Unternehmen durch den erwirtschafteten Profit für das Kapitalrisiko und den Arbeitsaufwand belohnt. Ich bin daher sicher, dass ich niemanden dazu überreden muss, Gewinn aus dieser „grünen” Wirtschaft zu ziehen, die sowohl neue Berufsbilder schafft als auch neue Wege für direkte Investionen und für Zulieferfirmen mit minimalen Umweltauswirkungen bietet. Ich bin der Ansicht, dass der Aufbau einer starken „grünen“ Wirtschaft nicht nur die Annäherung an ökologische Nachhaltigkeit und die damit verbundenen Aktivitäten einiger vorbildhafter Betriebe oder Gruppen unterstützt, sondern dass dadurch die „Vision“ einer wirklich umweltverträglichen Welt konkret umgesetzt werden kann. Wir streben nicht nach dem „richtigen“, sondern nach einem „gerechteren“ Profit. Auch der Weinbau und die Weinerzeugung lebt natürlich von primären Inputs, die aus der Umwelt stammen (Wasserreserven oder organische Reserven).  Mein Betrieb hat über die Jahrhunderte hinweg stets die Umwelt geachtet und sich dabei auf eine Diversifizierung der Produktion, auf das Fruchtwechselmodell der traditionellen Landwirtschaft und die Aufwertung der im Gebiet angebauten Pflanzen gestützt. Eine Diversifizierung im Bereich der Agroenergie stimmt also auf perfekte Weise mit unserem traditionellen Produktionssystem überein. Die Fermenter der Biogas-Anlagen werden mit von uns angebautem Silomais und Triticale „gespeist“ und die Rückstände kommen als Dünger wieder unseren Feldern zugute oder werden als Einstreu für die Liegeboxen unserer Rinderzucht verwendet. Außerdem haben wir die veralteten Baustrukturen des Betriebs aufgewertet (Anbringung von Sonnenkollektoren auf den Dächern der Ställe und Lagerhallen), wodurch vielzählige Verbesserungen bis zum Endprodukt gewährleistet werden.”